Die Fingerkuppen sind rosa, die Arme müde und Kletterschuhe haben nicht zu wenig Gummi verloren. Wir jedoch sind glücklich und zufrieden nach einer Woche im Bouldermekka Spaniens. Es wurde viel geflucht, gelacht, ausprobiert, gefallen und durchgestiegen. Genau so soll es beim Bouldern sein.

Vor genau einer Woche trafen wir uns in der nächstgrößeren Stadt Teruel und fuhren gemeinsam die 35 km bis ins "schönste Dorf Spaniens" Albarracín. Dort bezogen wir unsere Unterkunft im Sandstone Guesthouse, packten unsere Sachen und fuhren direkt an die nur 5 km entfernten Blöcke. Die Motivation war enorm und so fackelten wir nicht lang und liefen in den nächstgelegenen Sektor "Parking". Nach dem Aufwärmen an den vielen leichten Blöcken war heut eher Volumen und Eingewöhnen angesagt. Für Flo war es das erste Mal, dass er am Fels bouldern war und so musste er sich langsam rantasten. Wir übten das Ansteigen auf kleinen Tritten und auf Reibung, das "Manteln" und wie man die Crashpads gut positioniert damit man beim abspringen auch drauf landet. Das Highlight des ersten Tages war sicherlich das "Krokodil" 😉

 

Die nächsten Tage besuchten wir alle großen Gebiete wie Arrastradero, Techos, Entre Aguas und La Fuente. Die Anfangs gesteckten Ziele wurden weit übertroffen und wir konnten uns alle ziemlich verbessern. Flo wurde immer komfortabler am Fels und traute sich am Ende sogar höhere Blöcke zu, so genannte Highballs. Sein Boulder Höhepunkt war bestimmt seine erste 6b+ im Sektor Techos und die vielen 6as und 6a+en die er teilweise sogar im ersten Versuch klettern konnte.

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Um der Mittagshitze zu entfliehen hatten wir eine tolle Strategie. Wir fingen immer früh an mit dem Bouldern, so gegen 9 Uhr und kletterten bis 13 Uhr. Dann fuhren wir den kurzen Weg zurück ins Sandstone Guesthouse und machten dort eine ausgiebige Siesta. Abends ging es dann mit neuer Haut und Motivation zurück an den Fels um bis zum dunkel werden zu klettern. Wir hatten damit sehr viel Erfolg und können es für die wärmeren Tage wirklich empfehlen.

Am Ruhetag besuchten wir die alte Stadt Albarracin und schauten uns dort um. Es wurde natürlich auch am Markt frisches Obst und Gemüse gekauft und viel übers Bouldern geredet.

Flo hat sich während des Workshops die Mühe gemacht und relativ viel mit seiner Kamera gefilmt. Leider ist das Material eigentlich nur von mir und man sieht ihn recht wenig. Ich konnte mich eigentlich nur mit Fotos bei ihm revanchieren.

Wenn ihr auch mal Lust habt nach Albarracin zu fahren, dann schaut euch doch unseren Boulderworkshop genauer an auf unserer Homepage.

 

 

 

 

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